Frühere Veranstaltungen

Auf dieser Seite möchten wir Sie über die Vorträge informieren, dies in den letzten Monaten ( Jahren) bei uns statt gefunden haben. Zum einen, um Ihnen diese Veranstaltungen noch einmal in Erinnerung zu rufen oder, zum anderen, um Ihnen zu zeigen, was Sie verpaßt haben.


Bruno H.Bürgel Sternwarte Newsletter abonnieren

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30.11.2018 NEPTUN NAH WIE NIE: SUPERSCHARFE BILDER VOM RAND UNSERES SONNENSYSTEMS

Astronominnen und Astronomen des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) erprobten im Juni 2018 als Teil eines internationalen
Teams einen neuen Beobachtungsmodus mit dem Instrument MUSE am Very Large Telescope (VLT) in Chile. Die erstmals angewandte
Technik unterdrückt die Effekte der Atmosphäre noch besser und erzeugt sehr scharfe Bilder von Planeten, Sternen und Galaxien – unter
anderem von Neptun, der einst am Vorgängerinstitut des AIP entdeckt wurde. Beobachtet man das Weltall von der Erde aus, beeinträchtigt
die Atmosphäre die astronomischen Bilder. Daher versuchen Astronominnen und Astronomen seit langem, diese Turbulenzen zu
unterdrücken. Eine Möglichkeit ist die Beobachtung von außerhalb der Erdatmosphäre: So ist beispielsweise das Hubble-Weltraumteleskop
so leistungsfähig, weil es die Bilder ohne Berücksichtigung der störenden Erdatmosphäre aufnehmen kann. Diese atmosphärischen Effekte
lassen sich bei bodenbasierten Teleskopen wie dem VLT jedoch mit Hilfe der adaptiven Optik (AO) beseitigen.

Beginn: 19 Uhr • Eintritt: 4 € , ermäßigt 2 € – Mitglieder frei

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14.12.2018 DAS GLIMMENDE UNIVERSUM

Mit dem MUSE-Spektrographen am Very Large Telescope der Europäischen Südsternwarte (ESO) entdeckten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler riesige kosmische Reservoirs von atomarem Wasserstoff, die ferne Galaxien umgeben. Licht bewegt sich sehr, sehr schnell, aber mit der endlichen Geschwindigkeit von 300.000 Km/sec. Licht, das von extrem weit entfernten Galaxien auf die Erde trifft, stammt also aus der fernen Vergangenheit, als das Universum noch viele Milliarden Jahre jünger war. Das internationale Forscherteam berichtete darüber in der Fachzeitschrift „Nature“.

Beginn: 19 Uhr • Eintritt: 4 € , ermäßigt 2 € – Mitglieder frei

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18.01.2019 ERSTE ERGEBNISSE AUS DEM DATARELEASE 2 DER GAIA-MISSION

Nach 22 Monaten Beobachtung erfolgte die mit Spannung erwartete zweite Datenveröffentlichung der Astrometriemission GAIA. Es liegen nunmehr die Positionen und Helligkeiten von 1,69 Milliarden Sternen, und die Parallaxen und Eigenbewegungen von 1,33 Milliarden Sternen unserer Galaxis vor. Es gibt kaum einen Bereich in der Astronomie, der sich durch diesen neuen galaktischen Zensus nicht grundlegend verändern wird. Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) hat mit Software-Modulen zur ersten Validierung und Hintergrundkorrektur der Daten des Radialgeschwindigkeits-spektrometers beigetragen. Die Daten können von einem Server am AIP abgerufen werden.

Beginn: 19 Uhr • Eintritt: 4 € , ermäßigt 2 € – Mitglieder frei

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25.01.2019 SONNE IM VISIER: MASSGESCHNEIDERTE LÖSUNG FÜR KOLLABORATIVE ERFORSCHUN

Europas größtes Sonnenteleskop GREGOR nimmt seit 2014 von Teneriffa aus die Sonne ins Visier und hat in dieser Zeit große Mengen an sehr komplexen, multidimensionalen Daten gesammelt. Damit diese nutzbar und zugänglich sind, entwickelten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Sonnenphysik und E-Science am Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) eine Kollaborative Forschungsumgebung (engl. Collaborative Research Environment, CRE). Die Ergebnisse stellten sie in einer nun erschienenen Sonderausgabe der Astrophysical Journal Supplement Series zum Thema Big Data in der Sonnen- und Sternphysik vor. Mit GREGOR verfolgen Astronominnen und Astronomen des AIP mit hoher räumlicher, zeitlicher und spektraler Auflösung aktive dynamische Prozesse auf der Sonne. Dabei stehen sie hinsichtlich der Beobachtung und Datenerfassung vor besonderen Herausforderungen, die sich aus unterschiedlichen Faktoren ergeben: Turbulenzen in der Erdatmosphäre beeinträchtigen die Bildqualität, kleine solare Strukturen entwickeln sich auf kurzen Zeitskalen von wenigen Sekunden bis zu Minuten und bei großformatigen Detektoren fallen sehr große Datenmengen an.

Beginn: 19 Uhr • Eintritt: 4 € , ermäßigt 2 € – Mitglieder frei

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15.02.2019 Neues aus der Sonnenforschung

Dr. Dietrich Ewert betreibt an der B-Traven Oberschule in Spandau in Zusammenarbeit mit der TU- Berlin mehrere große Radioteleskope zur
Beobachtung der Sonne im Radiobereich und berichtet uns von neuen Erkenntnissen.

Beginn: 19 Uhr • Eintritt: 4 € , ermäßigt 2 € – Mitglieder frei


22.02.2019 Das harmonische Universum

Vortrag von Prof. Dr. Dieter B. Herrmann

Seit Menschen Wissenschaft betreiben, versuchen Sie den Aufbau der uns umgebenden Welt durch Zahlen und Zahlenverhältnisse zu beschreiben.
Bei den Pythagoräern galt die Zahl geradezu als Element aller Dinge. Die musikalische Harmonielehre der Antike führte zu der Auffassung, dass auch die Bewegungen der Himmelskörper harmonischen Gesetzen folgen. Unter dem Einfluss dieser Idee entdeckte Johannes Kepler die Gesetze der
Planetenbewegung. Doch auch die Zahl der Planeten im Sonnensystem und die Gesetze der Mikrowelt wurden unter dem Gesichtspunkt harmonischer
Verhältnisse erforscht. Bis heute spielt bei der Suche nach der Urkraft des Universums der Harmoniegedanke eine entscheidende Rolle. Der Vortrag
macht an Hand von zahlreichen Beispielen deutlich, dass zwar die Zahlenreihen der musikalischen Harmonie nicht unmittelbar die Strukturen des Universums widerspiegeln, aber der Glaube, sie könnten es tun, wesentlich zur Erkenntnis kosmischer Gesetze beigetragen hat.

Beginn: 19 Uhr • Eintritt: 4 € , ermäßigt 2 € – Mitglieder frei


01.03.2019 Die Arktis im Brennpunkt des Klimawandels

Vortrag von Prof. Dr. Bernhard Diekmann -Alfred Wegener Institut Potsdam-(Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung)

Wir leben in einer Zeit der globalen Klimaerwärmung. Dort, wo ihn die wenigsten Menschen mitbekommen, schreitet der Umweltwandel am extremsten voran. So stellt die Arktis ein Frühwarnsystem des globalen Wandels dar. Durch die Erderwärmung ist die Lufttemperatur im Hohen Norden doppelt so schnell gestiegen wie im globalen Durchschnitt. Deutliche Anzeichen sind der Schwund des sommerlichen Meereises im Arktischen Ozean, verstärkte Eisschmelze in Grönland und die Destabilisierung der von Permafrost unterlagerten Landmassen. Ökologische Konsequenzen zeigen sich bereits in der arktischen Flora und Fauna. Bedrohlich für das Weltklima sind Selbstverstärkungseffekte der polaren Erwärmung. Der Vortrag stellt die Erforschung der Arktis durch das Alfred-Wegener-Institut vor und erläutert und illustriert die Prozesse des Umweltwandels.

Beginn: 19 Uhr • Eintritt: 4 € , ermäßigt 2 € – Mitglieder frei

weiterführende Informationen

Alfred Wegner Institut Potsdam


22.03.2019 Was war vor dem Urknall?

Vortrag von Dr. Jean- Luc Lehners, Max Planck Institut für Gravitationsphysik Golm

Wahrscheinlich werden viele Eigenschaften unseres Weltalls durch physikalische Prozesse bestimmt, die um den Urknall herum stattfanden, da damals die Anfangsbedingungen für die weitere Entwicklung des Universums festgelegt wurden. Überdies wissen wir bereits, dass diese Anfangsbedingungen sehr speziell gewesen sein müssen: Extrapoliert man nämlich heutige Beobachtungen, so zeigt sich, dass das Universum zu dieser frühen Zeit außergewöhnlich flach, homogen und isotrop war.

Beginn: 19 Uhr • Eintritt: 4 € , ermäßigt 2 € – Mitglieder frei

weiterführende Informationen

Max Planck Institut für Gravitationsphysik Golm


29.03.2019 Beobachtungsabend in der Sternwarte auf dem Hahneberg

Der Abend- und Nachthimmel zeigt jetzt die schönen Winter- Sternbilder Fuhmann,Zwillinge, Stier und Orion. Mars steht im Südwesten im Sternbild Fische an der Grenze zum Walfisch. Am Abendhimmel finden sich weitere zahllose Beobachtungsobjekte, die zu einem Spazierensehen einladen. Mit der automatischen Steuerung des 610 mm Cassegrain- Teleskops der Sternwarte können wir schnell von Objekt zu Objekt springen und eine Tour durch die Nebel und Sternhaufen unternehmen. Bitte warme Kleidung und eine Taschenlampe nicht vergessen.


05.04.2019 Astronomische Exkursion mit Teleskopen nach Ribbeck

Die Teilnehmer bilden Fahrgemeinschaften. Fahrtbeschreibung für Nachzügler: Heerstraße (B5) immer geradeaus fahren, hinter Nauen und Ribbeck in Selbelang links den neu ausgebauten Feldweg ca. 5 Minuten lang fahren bis in Höhe des Waldrandes, dort links einbiegen. Heisse Getränke bitte nicht vergessen. Bitte eigene Teleskope und Ausrüstungen mitbringen. Highlight ist ein modernes, azimutal montiertes 100 mm Tripet-Apo- Doppelfernrohr mit 45 Grad Einblick mit dem in die Sternenwelt eingetaucht werden kann.


12.04.2019 Mondbeobachtung in der Sternwarte

Heute steht der zunehmende Mond exakt im Ersten Viertel und bietet jetzt einen besonders schönen Anblick. An der Schattengrenze des Mondes ist gerade Sonnenaufgang, die dortigen Kraterränder werfen lange Schatten. Selbst geringste Gräben, Kleinkrater, die einst Asteroiden hinterlassen haben, zeigen sich plastisch, fast dreidimensional. Bitte warme Kleidung und eine Taschenlampe nicht vergessen.

Viel Spaß beim Gucken!


26.04.2019 Astronomische Exkursion mit Teleskopen nach Ribbeck

s. 05.04.2019


03.05.2019 Erste Ergebnisse aus dem Datarelease 2 der GAIA-Mission

Herr Dr. Harry Enke, Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP)

Nach 22 Monaten Beobachtung erfolgte die mit Spannung erwartete zweite Datenveröffentlichung der GAIA-Astrometrie- Mission. Es liegen nunmehr die Positionen und Helligkeiten von 1,69 Milliarden Sternen, und die Parallaxen und Eigenbewegungen von 1,33 Milliarden Sternen unserer Galaxis vor. Es gibt kaum einen Bereich in der Astronomie, der sich durch diesen neuen galaktischen Zensus nicht grundlegend verändern wird. Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) hat mit Software-Modulen zur ersten Validierung und Hintergrundkorrektur der Daten des Radialgeschwindigkeitsspektrometers beigetragen. Die Daten können von einem Server am AIP abgerufen werden.

Beginn: 19 Uhr • Eintritt: 4 € , ermäßigt 2 € – Mitglieder frei


10.05.2019 Die Sonne im roten Licht des Wasserstoffs

Heute beobachten wir die Sonne im weißen Licht mit einem 152 mm APO Linsenteleskop und mit einem 102 mm H- Alpha Teleskop. Mit diesem Gerät lassen sich auf der Sonne viele phantastische Details erkennen wie die Wasserstoff- Protuberanzen, Flares und Filamente, die in ihrer Gestalt stündlich wechseln. Diese Beobachtungen auf dem Hahneberg in Spandau sind für Kinder besonders gut geeignet. Eine sinnvolle Nachtbeobachtung in der Sternwarte ist erst wieder im September möglich.

Beginn: 18 Uhr • Eintritt: 4 € , ermäßigt 2 € – Mitglieder frei – nur bei klarem Wetter!


17.05.2019 Die Sonne im roten Licht des Wasserstoffs

s. 10.05.2019


24.05.2019 Nahe Galaxie bringt Licht ins Dunkel des frühen Universums

Frau Dr. Genoveva Micheva, Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP)

Ein Team von Astronominnen und Astronomen hat entdeckt, wie energiereiche Photonen einer nahegelegenen Galaxie entkommen. Auf diese Weise erleuchtete wahrscheinlich auch die erste Generation von Galaxien das junge und bis dahin lichtundurchlässige Universum weniger als eine Milliarde Jahre nach dem Urknall. Astronominnen und Astronomen des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) haben zum ersten Mal den komplexen Mechanismus, wie ultraviolettes Licht aus Galaxien entkommt, mit Hilfe des in Potsdam entwickelten Instruments Potsdam
Multi-Aperture Spektrophotometer (PMAS) untersucht. Eine detaillierte physikalische Analyse der jetzt veröffentlichten einmaligen Beobachtungen am Calar Alto Observatorium in Spanien belegt, dass aus einer untersuchten Galaxie Gas mit Überschallgeschwindigkeit ausströmt. Ein ähnlicher Prozess fand wahrscheinlich im frühen Universum statt.

Beginn: 19 Uhr • Eintritt: 4 € , ermäßigt 2 € – Mitglieder frei


31.05.2019 Die Sonne im roten Licht des Wasserstoffs

s. 10.05.2019


07.06.2019 Verborgenes Schwarzes Loch in riesigem Sternhaufen entdeckt

Herr Prof. Dr. Martin M. Roth, Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP)

Astronomen haben mit dem MUSE-Instrument der ESO am Very Large Telescope in Chile einen Stern im Kugelsternhaufen NGC 3201 entdeckt, der sich sehr seltsam verhält. Er scheint ein unsichtbares Schwarzes Loch mit etwa der vierfachen Masse der Sonne zu umkreisen – das erste inaktive Schwarze Loch mit stellarer Masse, welches in einem Kugelsternhaufen gefunden wurde, und gleichzeitig auch das erste, das durch den direkten Nachweis seiner Anziehungskraft gefunden wurde. Diese wichtige Entdeckung wirkt sich auf unser Verständnis der Entstehung dieser Sternhaufen, Schwarzer Löcher allgemein und vom Ursprung der Gravitationswellen-ereignisse aus.

Beginn: 19 Uhr • Eintritt: 4 € , ermäßigt 2 € – Mitglieder frei


Freitag, 14.06.2019

Die Sonne im roten Licht des Wasserstoffs

Heute beobachten wir die Sonne im weißen Licht mit einem 152 mm APO Linsenteleskop und mit einem 102 mm H- Alpha Teleskop. Mit diesem
Gerät lassen sich auf der Sonne viele phantastische Details erkennen wie die Wasserstoff- Protuberanzen, Flares und Filamente, die in ihrer
Gestalt täglich wechseln. Diese Beobachtungen auf dem Hahneberg in Spandau sind für Kinder besonders gut geeignet. Eine sinnvolle
Nachtbeobachtung in der Sternwarte ist erst wieder im September möglich

Viel Spaß beim Gucken!
Alle Sternfreunde mit / ohne eigenem Fernrohr sind herzlich willkommen!

Eintritt: € 4,00 – ermäßigt € 2,00 – freier Eintritt für Mitglieder

Freitag, 21.06.2019

Mitgliederversammlung 2019

Vorgeschlagene Tagesordnung:

1) Begrüssung, Wahl eines Protokollführers
2) Vorschläge und Beschluß der Tagesordnung
3) Bericht des Vorstands und des Kassierers
4) Bericht der Revisoren über das Geschäftsjahr 2018
5) Aussprache, Anträge und Abstimmungen
6) Entlastung des Vorstands
7) Neuwahl des Vorstands und der Revisoren
8)Verschiedenes

Das Protokoll der Mitgliederversammlung können Sie / könnt Ihr nachfolgend herunterladen:

09.08.2019 Facetten der Sonne: Filamente in verschiedenen Farben

Vortrag von Frau  Andrea Dierke, Doktorandin am Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP-)

Sonnenflecken gehören zu den bekanntesten Erscheinungen auf unserem Heimatstern, aber auch Filamente sind faszinierende Objekte, welche in vielen verschiedenen Formen auf der Sonnenoberfläche zu finden sind. Diese Objekte sehen aus wie Wolken und bestehen aus relativ „kühlem“ Plasma in der Sonnenatmosphäre. Als Eruptionen können sie Einfluss haben auf die technologische Gesellschaft in der wir leben, in dem sie Satelliten beschädigen oder GPS-Signale stören. Um diese Weltraumwetterereignisse vorherzusagen, müssen wir deren Ursprung und Ursachen verstehen. Im Vortrag werden aktuelle wissenschaftliche Beobachtungen von Filamenten in verschiedenen Wellenlängen vorgestellt und auf deren Bedeutung für die Forschung eingegangen.

Beginn: 19 Uhr • Eintritt: 4 € , ermäßigt 2 € – Mitglieder frei

Weiterführende Informationen: Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam

16.08.2019 Die Sonne im roten Licht des Wasserstoffs

-Treffpunkt in der Sternwarte auf dem Hahneberg-                        (nur bei klarem Himmel)

Heute beobachten wir die Sonne im weißen Licht mit einem 152 mm APO Linsenteleskop und mit einem102 mm H- Alpha Teleskop. Mit diesem Gerät lassen sich auf der Sonne viele phantastische Details erkennen wie die Wasserstoff- Protuberanzen, Flares und Filamente, die in ihrer Gestalt stündlich wechseln. Diese Beobachtungen auf dem Hahneberg in Spandau  sind für Kinder besonders gut geeignet. Eine sinnvolle Nachtbeobachtung in der Sternwarte ist erst wieder ab September möglich.

Beginn: 18 Uhr • Eintritt: 4 € , ermäßigt 2 € – Mitglieder frei


30.08.2019 Astronomische Exkursion mit Teleskopen

Ziel: Selbelang ( nächste Ortschaft nach Ribbeck ) ca. 35 Km westlich Berlins.

Bitte eigene Beobachtungsgeräte mitbringen. Fahrtbeschreibung für Nachzügler: Heerstraße (B5) immer geradeaus fahren, hinter Nauen und Ribbeck in Selbelang links den neu ausgebauten Feldweg ca. 5 Minuten lang fahren bis in Höhe des Waldrandes, dort links einbiegen. Bitte Teleskope und -Ausrüstungen mitbringen. Heisse Getränke und warme Kleidung bitte nicht vergessen.

Abfahrt ist um 19.00 Uhr vom Parkplatz gegenüber der Sternwarte. Die Teilnehmer bilden Fahrgemeinschaften. – Gäste sind gerne willkommen – „Eintritt“ frei.

Die Veranstaltung findet nur bei klarem Himmel statt!


06.09.2019 Mondbeobachtung in der Sternwarte

Treffpunkt in der Sternwarte auf dem Hahneberg – Nur bei klarem Himmel!

Heute steht der zunehmende Mond exakt im Ersten Viertel. An der Schattengrenze des Mondes istgerade „Sonnenaufgang“, die dortigen Kraterränder werfen lange Schatten. Selbst geringste Gräben,Kleinkrater, die einst auseinandergebrochene Kometen und Asteroiden hinterlassen haben, zeigen sich plastisch, fast dreidimensional. Bitte warme Kleidung und eine Taschenlampe für den Rückweg nicht vergessen. Viel Spaß beim gucken.

Beginn: 18.00 Uhr • Eintritt: 4 € , ermäßigt 2 € – Mitglieder frei